Jerusalem Syndrom

In dieser Stadt wandeln Millionen von Touristen auf den Spuren von Heiligen. Wenige gelangen dabei zu der Überzeugung, sie seien selber Heilige. Dieses Phänomen gilt als medizinisch anerkannte Erkrankung, das sogenannte Jerusalem Syndrom, was dann eintritt, wenn Menschen von der metaphysischen Bedeutung der Stadt überwältigt werden. Unter den Betroffenen befinden sich Anhänger aller Glaubensrichtungen. Mit schweren Symptomen kommen ca. 50 Personen im Jahr in eine Klinik in Westjerusalem. Das Syndrom verschwindet in der Regel genauso schnell, wie es auftrat – spätestens mit der Abreise!

In dieser Stadt wandeln Millionen von Touristen auf den Spuren von Heiligen. Wenige gelangen dabei zu der Überzeugung, sie seien selber Heilige. Dieses Phänomen gilt als medizinisch anerkannte Erkrankung, das sogenannte Jerusalem Syndrom. Unter den Betroffenen befinden sich Anhänger aller Glaubensrichtungen. Mit schweren Symptomen kommen ca. 50 Personen im Jahr in eine Klinik in Westjerusalem. Das Syndrom verschwindet in der Regel genauso schnell, wie es auftrat – spätestens mit der Abreise!

Viele Menschen, mit denen ich hier zusammenarbeite oder die mich herzlich Willkommen geheißen haben, vereint ihr Glaube an Gott, wie auch immer Er heißt. Das Christ-, Moslem- oder Judesein hat im Alltäglichen eine viel größere Bedeutung als in Deutschland. Sehr wahrscheinlich ist der Anteil der Atheisten hier im Vergleich zu Ottensen verschwindend gering. Ein Atheist fährt vermutlich nach ein paar Tagen Jerusalem erleichtert in das hippe, weltoffene TelAviv. Noch kenne ich das „Manhattan“ am Mittelmeer nicht. Aber ich bin gerne in Jerusalem, wo die Zeit an vielen Orten scheinbar stehen geblieben ist. Das „Religiöse“ wird mir nicht zu viel und ich staune über ganz persönliche Erkenntnisse, die ich schon in den ersten Tagen gewinnen durfte.

Hier um die Ecke ist das Auguste Victoria Krankenhaus, wo an Krebs erkrankte Palästinenser behandelt werden. Im Westen Jerusalems kämpfen die Ärzte im Hadassah Medical Centre um das Leben ihrer Patienten genauso wie im AK Altona und an unendlich vielen anderen Krankenhäusern dieser Welt. Wenn es gelingt, diese Krankheit im Einzelfall zu besiegen, habe ich das in meiner persönlichen Erfahrung immer als wunderbares Glück angesehen und natürlich den Ärzten und ihren Helfern für ihr Wissen gedankt.

Vor fünf Monaten bekam ich die Diagnose, das ein Leberfleck sich in ein malignes Melanom verwandelt hatte. Wenige Wochen fürchtete ich, daß der Krebs gestreut hat und ich lebensbedrohlich erkrankt bin. Der Tumor konnte vollständig entfernt werden und ich bin geheilt. Als ich gerade 3 Tage hier in Jerusalem war, bekam ich von einer lieben Freundin die Nachricht, daß auch ihr Krebs nach intensiver Behandlung nicht mehr nachweisbar ist. Sie ist wieder gesund! Ein Atheist würde vielleicht sagen:“ Da sind die Beiden dem Tod nochmal von der Schippe gesprungen.“ Die vielen Gläubigen hier und anderswo danken ihren Ärzten und ihrem Gott dafür, das sie geheilt wurden. Heute ist mein Geburtstag und ich danke Gott aus tiefstem Herzen dafür, daß ich diesen Tag gesund in Jerusalem feiern darf. Ich bete für alle Kranken um ihre baldige Genesung.

Inshallah!

Be’ezrát hashém!

So Gott will!

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Happy Birthday, liebe Nicole!
    Gesundheit, Glück und sehr viel Freude wünscht Dir Deine Carola Christiansen aus Hamburg Altona!
    Ich hoffe, Du hast einen wunderschönen Tag!❤

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  2. Carola Markwa sagt:

    Liebe Frau Christiansen, aus dem regnerischen Hamburg sende ich Ihnen herzliche Glückwünsche zum Geburtstag und von Herzen alles Gute. Ich bin sehr gespannt auf Ihren Block , die neuen Eindrücke und dieses Projekt, Das finde finde ich sehr beedeindruckend.
    Es grüßt Sie sehr herzlich, Carola Markwa vom LV Nord

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